/ Malerei

 1999-2000 / Serie Fluglandschaften   2001-2002 / Serie Omas

 

Serie Poliptychons

"Sandra Contreras's paintings is a weave between the exterior and the interior.
Exteriority in her work is born from the relationship between sight and travelling.
The conjunction of interior and exterior is the polyptychon as a narrative resource in her works."
Jose Luis Barrios L.

 

Von einer materiellen zur imaginären Ordnung

In dieser Serie von Fluglandschaften ist das Fliegen durch Übertretung der Gravitationskraft möglich. Die Bilder gehören zu einer Ordnung drei verschiedener Stoffe, aus denen das Leben entsteht: der Luft, der Erde und dem Wasser. Und plötzlich geschehen Dinge und passieren Situationen: schwere Materie, wie die Steine, kann fliegen, in der gleichen Höhe wie die Wolken. Doch in jedem Moment kann es einen Fall geben…

Das Thema dieser piktorischen Ausstellung hat mit dem Träumen – oder Fliegen – und dem Fallen, d. h. der Realität zu tun. Ein Mythos – den die Künstlerin aus einer ihrer zahlreichen selbstgeschriebenen Werke aussuchte – diente ihr als Grundlage.

 

Allegorien des Alters

“Diese Bilderserie handelt von meiner Großmutter. Von ihrer Besessenheit zu fliegen, die Ähnlichkeit mit der eines kleinen Mädchens hat.

Zunächst motivierte mich das Porträt, doch das Antlitz wurde immer weniger wichtig, das Bild dafür um so mehr, und die Wahrnehmung meiner Großmutter immer interessanter: ihre Emotionen, Illusionen und Symbole.

In der Alltäglichkeit wird heutzutage ein hohes alter oft nicht toleriert. Dieses hat natürlich mit der wahnsinnigen Geschwindigkeit, vor allem die der Technologie zu tun. Aus diesem Grunde entschied ich mich für das “alte” Medium der Malerei, das trotz allem, immer aktuell bleiben wird.

 

©SOMAP